Herbsttagundnachtgleiche
Herbstbeginn und Sommerende
Mabon
Michaelistag,
in Augsburg, die Michaelis-Dult
um den 21. September herum

Das goldene Licht der Sonne zeichnet ein besonderes Farbenspiel auf die nun langsam fallenden, bunten Blätter.
Die Zugvögel rüsten sich zur Reise in den Süden, es beginnt die Brunftzeit für Rehe und Hirsche,
die anderen Tiere sammeln sich Vorrat für den Winter oder fressen sich den so genannten Winterspeck an.
Die Botschaft lautet Abschied nehmen
Sonnenzeichen Jungfrau
Element Erde
Steine: Karneol, Amethyst, Feueropal, Tigerauge
Die Nächte werden kühl und der Nebel zieht am Morgen über die sich zurückziehende Natur.
Die Lebenskraft zieht sich in die Wurzeln zurück und das Leben spielt sich mehr und mehr in unseren Häusern ab.
Erntedank
Dank für die Ernte des eigenen Lebens
Lebenserfahrungen weitergeben
Abschied, Trennung, Loslassen
Ein schöner Brauch ist das Flechten eines Lebenskranzes,
in Zweige, Blätter, Gräser, die uns die Natur jetzt überlässt flechten wir Beeren und Früchte mit ein,
symbolisch für die Ernte in unserem bisherigen Leben.
Dem besonderen Kranz, geben wir für bestimmte Zeit einen Lieblingsplatz in unserer Wohnung
und erleben die Vergänglichkeit, so vergänglich und veränderlich wie unser Leben selbst.
Besonders schön sind Ahornblätter,
Nüsse, Kastanien, Eicheln und buntes Laub,



eigentlich dachte ich dies wäre ein Ahornbaum, jedoch die Früchte passen nicht zum Ahornbaum oder doch?
Wer kann mir verraten, welcher Baum diese Früchte im Spätsommer trägt?
Beim Herabfallen der kugeligen Gesellen verlieren diese ihre Samen und übrig bleibt der Kern!

Pfui Spinne, ganz sicher nicht! Auch sie ist ein Symbol des Herbsts

Inhalt eines interessanten Vortrages eines Blumendesigners
war, den Blumenstrauß oder die welkenden Blüten nicht gleich zu entsorgen.
Denn auch die Vergänglichkeit, das Welken einer Blüte ist schön, gehört dazu und hat seine ganz eigene Ästhetik.
Diese Worte sind bei mir angekommen und ich möchte sie hier mit einbinden.

So ist der Herbst die Zeit der Ernte und die Zeit des Sterbens in der Natur.
Alles löst sich auf in einer nebelverhangenen Welt, die von nicht enden wollenden Regengüssen und wütenden Winden beherrscht wird –
eine Welt in der es keine Grenzen mehr gibt.
Traum und Wirklichkeit, Auflösung und Erneuerung, Tod und Leben gehen ineinander über, weil sich das Eine im Anderen verlieren will –
an einem geheimen Ort zwischen den Welten, wo im Dunkeln der Samen gelegt wird für einen neuen Reigen im großen Tanz des Lebens.
Mabon – Herbstundnachtgleiche, 21.September, Auszug aus dem Buch GÖTTINNEN FESTE ERDENKRÄFTE von Uta Holunder Sprenger
Mag vieles so sein, nehmt die goldenen Herbstsonnenstrahlen in euch auf und schenkt dem Tag euer Lächeln
Heute am 04.September nachdenkliche Grüße ulrike
Heute habe ich für euch den Herbst eingefangen…

dazu hat die kleine Schnecke vom zeitigen Frühjahr, im kühlen Herbst, noch mal ihr Stelldichein gegeben



…meine Steinpyramide für das innere Gleichgewicht, alles soll ausgewogen sein, für den Halt im Leben

und meine kleine Hexenmeisterin aus Ton sorgt für gute Stimmung

…dazu der gute Mond, der uns zur Nacht begleitet und uns, so manches Mal, schlecht schlafen lässt

…ich warte auf die warmen Sonnenstrahlen, die sich nun hoffentlich zum Herbstanfang einstellen mögen!
Heute den 16. September, Schulanfang in Bayern, einen guten Start in den Schulalltag und grüße euch ♥-lich, eure ulrike